Über mich 

Reise- und Wegbegleiterin 

Ich bin 42 Jahre alt, verheiratet und habe drei wundervolle Söhne, die 7, 8 und 11 Jahre alt sind.

Meine Kindheit ist ein Potpourri aus Wiesenblumen, Bäumeklettern und Wolkengucken, Ich war tief mit Himmel und Erde verbunden und auch eins mit dem was dazwischen ist. Ich wurde groß und entwuchs aus meinen bunten Hippiekleidern. Doch im Herzen bin ich immer noch das zart-starke Blumenmädchen.  

Bevor ich Grundschullehrerin wurde, habe ich eine Ausbildung als Reiseverkehrskauffrau gemacht. Mich haben schon damals als junger Mensch die „Soft Skills“ am meisten interessiert, das Zwischenmenschliche und die sozialen Komponenten, welche über das fachliche hinausgehen; der sensible Umgang mit den Kunden, deren Wünsche, (Reise)Ziele und Emotionen.
 

Meine persönliche Reise führte mich aber an einen anderen Ort. Ich wollte meine Horizonte außerhalb von Bürowänden erweitern. Nach ein paar Semestern Kommunikationswissenschaften, Psychologie und Kunstgeschichte studierte ich Deutsch, Kunst und Musik auf das Lehramt an Grundschulen. Kleine (und große) Menschen zu schulen und zu begleiten, ist eine große Herausforderung und Verantwortung. Doch hier bekommt Be-RUF-ung einen Sinn. Der Ruf Menschen auf ihrer Lebensreise zu begleiten, sie ein Stückweit an die Hand zu nehmen und an ihrer Persönlichkeitsentwicklung mitwirken zu können. Hier bin ich im Kontakt mit der Essenz von Schöpfung. Das Wirken mit den Kindern ist so wertvoll, denn sie sind (noch) nah an der Quelle und dem Ursprung allen seins. Kinder sind das Kostbarste und Schätzenswerteste was es auf der Welt gibt. Im Gedankengut der Kinder liegt die Wahrheit und der Urgrund allen seins.

Das erfahre ich nicht zuletzt täglich bei meinen eigenen Kindern. Meine Jungs sind meine größten Lehrer und mein reichstes Wachstum! Mit ihnen habe ich mein ganzes Wesen neu aufgespürt und entdeckt. Freude, Lust, Trauer, Angst, Wut. Die ganze Bandbreite der Gefühle wird gelebt – im Hier und Jetzt. Alles darf sein.

Meine Kinder begleiten mich stets auf der inneren Reise zu mir selbst.   

Ich bin in meinem Leben neun mal umgezogen und habe viel gesucht. Doch heute kann ich sagen, ich bin angekommen, denn ich habe die Heimat in mir selbst gefunden. Ich trage die Verbundenheit tief in mir. Trotzdem liebe ich mein Heim über alles und bin dankbar für alles was ich habe. Hier darf ich zusammen mit den Menschen leben, die ich liebe. Hier bin ich verwurzelt. Von hier aus will ich scheinen.  


 


 


Lehrer sein

 „nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir“

Lehrer sein ist für mich mehr als ein Job und reiner Broterwerb. Als Lehrerin erachte ich es für überaus wichtig auch ganzheitlich und metaphysisch zu denken und zu wirken. Es ist eine große Chance etwas zur Gesamtentwicklung beizutragen und Vorbild zu sein ohne Druck und Überheblichkeit, sondern voller Mitgefühl, Hingabe und Einfühlungsvermögen. 

Ich möchte den mir anvertrauten Kindern Tür und Tor öffnen, für deren Originalität und ihnen etwas wert-volles mitgeben für ihren Lebensweg. Im Vordergrund stehen für mich auch die Beziehungsgestaltung und das Mensch werden: Wesentlich, offen, original, originell, frei entfaltend, intuitiv handelnd. Wo werden die Kinder heute in ihrer Intuition geschult und gestärkt? 

Ich sehe es als unsere Aufgabe, die kleinen Seelen dort abholen, wo sie gerade stehen. Wir müssen sie nicht er-ziehen und an ihnen zerren. Kinder sind keine Karotten, die schneller wachsen, wenn wir an ihnen ziehen. Erwachsene und Kinder müssen nur eins, an einem Strang ziehen! Dann erübrigen sich viele Erziehungsfragen von selbst, die im Grunde Elternfragen sind. Kinder sind Spiegel und Symptomträger der Eltern. Gehe in die Eigenverantwortung. Kläre die Beziehung zu dir selbst und deinem inneren Kind. Wir sehnen uns doch alle nach freier Potentialentfaltung und nach jemanden, der zu uns sagt. "du bestimmst, wer du sein willst" und nicht "lernst du was, dann kannst du was, dann hast du was, dann bist du was". 

Wir sind schon. 

Wir sind schon gut. 

Wir sind schon gut wie wir sind.