Engelbotschafterin / EngelPreneur

"Heilen ist glücklich machen" – Ein Kurs in Wundern, T. V Einl. 1  


Seit meiner Kindheit bin ich eng verbunden mit den Engeln und hatte  bereits als kleines Mädchen Engelerfahrungen, die für mich völlig normal waren und die ich mit meiner kindlichen Offenheit und Urteilsfreiheit niemals in Frage gestellt hatte. Es war völlig natürlich und nichts außergewöhnliches für mich Botschaften von den Engeln zu bekommen und mit ihnen zu kommunizieren. Erst recht hätte ich mich damals nicht für verrückt oder andersartig gehalten.  

Doch mit dem Älterwerden wachsen nicht immer unser Selbstvertrauen und unsere Intuition, sondern vielmehr unsere Glaubenssätze, Konzepte und Programme. Unser Heranwachsen ist stark geprägt durch unser gesellschaftliches System (Familie, Bildung, Umfeld), welches unserer Inspiration und Individualität nicht viel Raum lässt. Um uns herum wird es enger anstatt weiter. Die Begrenztheit wird normal für uns. Unsere selbstverständlichen, vertrauten Gaben verkümmern zu ungesehenen, bescheidenen, kleinen Mitbringseln aus unserer einst unerschöpflichen Kindheit. Der Platzmangel in uns und um uns hält unsere wahren mitgebrachten Geschenke diskret geheim, damit die Raumnot in unseren engen Gedankengebäuden und Systemen uns weiter kleinhalten kann. Die Angst vor den Engpässen wird immer größer. Die Gottesgabe wird zum Fluch anstatt zum Segen, da wir uns vor unserer Genialität und eigenen Größen fürchten.   

So auch bei mir.  

Frühe Schicksalsschläge vernebelten den Engelkontakt, der nur noch ein Andenken an meine Kindheit war. Die Türen zum heiligen Raum fielen immer mehr zu. Ich verschloss sie, um nicht mehr fühlen zu müssen. Es erschien mir sicherer, mich vor Gefühlen wie Trauer, Trennung, Angst und Leid zu verschließen. So wurden auch die heilsamen Stimmen der Engel immer leiser bis sie lange Zeit verstummten und ich sie nicht mehr hörte. Als Erwachsene tappte ich immer mehr im Nebel, spürte die Anbindung an den heiligen Raum nicht mehr aus dem ich gekommen bin und in dem alles da sein darf und es keine offenen Fragen und Sinnsuchen gibt. Doch wie sich zeigte, gehörte genau dieser Nebel zu meinem Herzensweg. Erst durch die Erfahrung der Trennung und die bewusste Durchleuchtung der Schleier konnte ich wieder klar in die Einheit und Verbindung zu mir und allem was ist kommen. Herzenswege werden uns meistens nicht offen dargelegt. Wir müssen Steine aus dem Weg räumen und andere Schranken und Hindernisse überwinden. Dann kommen wir an. Der heilige Raum wird sich vor uns auftun und seine Pforten öffnen.  

Jede einzelne Tür eröffnete mir neue und schönere Zugänge zu meinen Engelbotschaften, die nun keine Souvenirs oder Almosen mehr sind. Sie sind große, segenreiche Geschenke, die mehr als einen Botenlohn verdienen. 

Es ist mein größtes Bedürfnis, den Menschen persönliche Engelbotschaften zu schenken, um sie an ihre eigene Genialität, Heilkraft und Heiligkeit zu erinnern.